Wocheninfo KW 04

(19. Januar bis 25. Januar 2020)

 

 

Im Wochenangebot:


Mango aus Peru (EG-Bio)

Rucola wild von Force Sud (EG-Bio)

Kartoffeln Laura von Hermann Meyer-Toms (Bioland) Deutschland

 

Angebot solange der Vorrat reicht – Änderungen vorbehalten

 

Marktübersicht:


Als Mitglied der Partnerschaft Umwelt Unternehmen Bremen und Mitbegründer des Bremer Bündnisses für Mehrweg freuen wir uns ganz besonders, dass wir die Pilze der Pilzzucht Adelhorn ab sofort ebenfalls in Mehrweg-Verpackungen anbieten können. Die blaue Plastikkiste wird durch Pilzkörbe ersetzt, die wir in unversehrtem, sauberen Zustand gerne wieder zurück nehmen.

Die Pilzkörbe eignen sich natürlich auch wunderbar als Deko-Objekt und zum Bepflanzen und Befüllen!

Keine Lust auf Selberpflanzen? Ab sofort haben wir wieder Schnittblumen im Angebot. Durchschnittlich alle zehn Tage werden konventionelle Blumenzwiebeln gespritzt. In den Niederlanden kann man im Grundwasser tatsächlich direkt erkennen, wo ein konventioneller Blumen- Erzeuger sitzt, weil die benutzten Pestizide das Grundwasser so stark verunreinigen. Die Blumenzwiebeln für die Tulpen, die wir ab heute wieder im Angebot haben, stammen aus biologischem Anbau. Von 24 Hektar Land, die der Bio-Blumenzwiebel-Betrieb bewirtschaftet, werden nur 3 Hektar auch tatsächlich mit Blumenzwiebeln bepflanzt. Die siebengliedrige Fruchtfolge mit Rotkohl, Blumenkohl, Gras, Getreide und Klee sorgt für gesunde, fruchtbare Böden. Natürlich sind Bio-Tulpen auf den ersten Blick für den Endkunden im Vergleich zu denen an der Discounter-Kasse sehr teuer – aber wer einmal versteht, wie konventioneller Blumenanbau funktioniert, möchte danach bestimmmt nie wieder solche kaufen und gibt lieber mal einen Cent mehr aus. Dasselbe gilt natürlich auch für die Tête a Tête Narzissen und für die blauen und weißen Muscari Trauben-Hyazinthen, die voraussichtlich Mittwoch reinkommen. Beide stehen im dekorativen Terracotta Topf. Die Tulpen liefert Frank Schouten als 10er Bund im schlichten schwarzen Eimer, ein Kolli (= ein Eimer) enthält 10 Bund Tulpen.

Knut Schaeper hat heute Morgen bereits das erste Schneeglöckchen entdeckt, das seinen Kopf aus der Erde reckt. Kein Wunder – schließlich hatten wir vorgestern die wärmste Januarnacht seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

Aufgrund des langanhaltenden Regens ist der Boden auf den Höfen mittlerweile so aufgeweicht, dass man kaum auf’s Feld kommt. Regionaler Porree ist daher zurzeit knapp und die Ware nicht so schön anzusehen wie sonst. Der Putzaufwand ist enorm, Schoof, Allers und Lohmann liefern dennoch kleine Mengen. Das gleiche gilt für Rosenkohl. Die Rosenkohlpflanzen stehen ja seit letztem Frühling draußen – da würden wir sicher auch nicht mehr viel besser aussehen als der Rosenkohl! Wichtig ist einfach, dass die Endverbraucher verstehen, wieviel Arbeit um diese Jahreszeit in einem Rosenköhlchen steckt. Postelein ist ebenfalls knapp, Grünkohl geht dem Saisonende entgegen.

Regionaler Wirsing ist nicht mehr verfügbar, wir ersetzen mit Ware aus Frankreich. Die Gärtnerei Grünzeug bietet schöne Bunde Suppengrün an, die wir testweise ins Sortiment aufnehmen.  Vom Eekenhof kommt köstlicher Topinambur, der nach wie vor voll im Trend ist.

Ihr wundert euch über die hohen Gurkenpreise und die knappen Mengen? Der Temperaturabfall Anfang Januar in der Gegend um Almería hat zur Verlangsamung der Fruchtproduktion der Pflanze geführt. Gurken und Zucchini reagieren auf Temperaturänderungen sehr empfindlich. Wir sind froh, dass wir überhaupt Ware bekommen! Und wünschen euch eine schöne Woche.

Euer Team vom Naturkost Kontor Bremen

 

 
Wir stellen Ihnen vor:   
   

Marie Pigors

Betriebsleitung ppa.

Wir sind praktisch rund um die Uhr im Einsatz und liefern mit unseren Kühl-LKWs täglich aus. Unser Abholmarkt ist an sechs Tagen pro Woche geöffnet.

   

Kontakt:

 

Naturkost Kontor Bremen GmbH
im Frischezentrum
(Großmarkt Bremen)
Spezialitätenhalle Tor 14
Am Waller Freihafen 1
28217 Bremen

Tel:     0421 53797-70
Fax:    0421 53797-99
eMail: info@naturkost-kontor.de

 

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Wocheninfo KW 03

(12. bis 18. Januar 2020)

 

 

Im Wochenangebot:


Kräuterseitlinge aus der Pilzzucht Adelhorn (Bioland) DEU

Äpfel Topaz von Augustin/Schaeper (Demeter/Bioland) DEU

Orangen Washington Navel Kal. 2-3 von Arcobaleno (EG) ITA

Avocados Hass Kal.18-24 (EG) ESP

 

Angebot solange der Vorrat reicht – Änderungen vorbehalten

 

Marktübersicht:


 

„Ach, die sind innen gar nicht rot? Nein, dann nehme ich lieber doch keine!“ So oder so ähnlich laufen Gespräche häufig ab, wenn es um Blutorangen geht. Ebenfalls ein Klassiker: „Sind das wirklich Zitronen? Das sind doch Limetten! Warum sind die denn dann so grün und nicht gelb?!“ Sowohl die Rotfärbung der Blutorangen als auch die gelbe oder grüne Schale bei Zitronen, Orangen & co sind  temperaturabhängig.

Damit Zitrusfrüchte das Chlorophyll, das ihre Schale grünfärbt, abbauen, müssen sie einen Tag-Nacht-Temperaturunterschied von mehr als ca. 15° C erleben. Solange es also nachts recht warm ist, bleibt die Zitrone oder Orange grün. Im konventionellen Anbau werden die Früchte einfach mit Ethylen begast, damit sie zitronengelb werden. Auf diesen Eingriff verzichtet man im Bio-Bereich. Blutorangen bilden ebenfalls erst nach den ersten kalten Winternächten ihre Rotfärbung aus. Ihre rote Farbe verdanken sie übrigens den Anthocyanen, die zur Gruppe der Flavonoide gehören und zu den sog. sekundären Pflanzenstoffen zählen.

Bei den Clementinen steht der nächste Sorten-Tausch ins Haus: Comune läuft aus, Massimo Sammarro liefert dann Hernandina Clementinen. Die Blutorangen von Il Biviere sind jetzt auf den Punkt, schön süß-säuerlich und teilweise auch schon rot. Moro Blutorangen wurden in der Gegend rund um Syrakus auf Sizilien erstmals gezüchtet. Neben der vollblutigen, intensiv-aromatischen Moro haben sich vor allem auch Tarocco und Sanguinello Blutorangen durchgesetzt. Die halbblutige Tarocco ist etwas milder und süßer als Moro und Sanguinello, vor allem aber enthält sie (angeblich) den höchsten Vitamin C Gehalt aller weltweit angepflanzten Orangen. Nachprüfen können wir diese Angabe nicht – dass der fruchtbare sizilianische Boden rund um den Ätna aber besonders gute Zitrusfrüchte hervorbringt, daran besteht kein Zweifel.  Hoffentlich stellen auch dort immer weiter konventionelle Bauern auf Öko-Landbau um, sonst wird der gute Boden, der sich über Jahrtausende entwickelt hat, durch konventionelle Intensivnutzung innerhalb weniger Jahrzehnte kaputtgewirtschaftet.

Apropos Boden: Lütjens Moormöhren sind aus, wir ersetzen wie jedes Jahr durch Moormöhren von Christiansens Hof. Während Lütjens Hof in Verlüßmoor – im Teufelsmoor – liegt, befindet sich Christiansens Hof in Esperstoftfeld in der Nähe von Schleswig. Im dortigen Niederungsmoor gedeihen die unterschiedlichen,  hofeigens gezüchteten Sorten wie zum Beispiel die Treenetaler und die Silberstedter Möhre besonders gut.

Ebenfalls aus dem hohen Norden kommen Knollensellerie, Spitzkohl, gelbe Bete, Pastinake und Wurzelpetersilie zu uns, allerdings vom Demeter Nordseeküstengenüss Schoof aus Hedwigenkoog.

Nach unserem schlimmen Kräuterengpass, bekommen wir nun endlich wieder einige Kräutersorten von unseren südlichen Lieferanten. Dill und Schnittlauch kommen diese Woche wieder rein, sind aber leider nur einzeln in Tüten abgepackt zu haben.  Staudensellerie beziehen wir vorübergehend von Camposeven, die landwirtschaftliche Genossenschaft Principe di Puglia aus Apulien hatte nicht mit so starker Nachfrage gerechnet und kann momentan nicht liefern. Der Wurzelspinat kam nicht besonders gut an, wir versuchen es daher diese Woche mit Blattspinat von Ferme de Villargelle aus der Nähe von Avignon.  

Euer Team vom Naturkost Kontor Bremen

 
Wir stellen Ihnen vor:   
   

Marie Pigors

Betriebsleitung ppa.

Wir sind praktisch rund um die Uhr im Einsatz und liefern mit unseren Kühl-LKWs täglich aus. Unser Abholmarkt ist an sechs Tagen pro Woche geöffnet.

   

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Wocheninfo KW 02

(04. bis 11. Januar 2020)

 

 

Im Wochenangebot:


Clementinen von Massimo Sammarro (Demeter) ITA

Birnen Xenia vom Obsthof Schaeper (Bioland) DEU

Möhre gewaschen vom Auehof Reese (Bioland) DEU

Gemüsezwiebeln von Cal Valls (Demeter) ESP

 

Angebot solange der Vorrat reicht – Änderungen vorbehalten

 

Marktübersicht:

Liebe Kundinnen und Kunden,

wir freuen uns, heute gemeinsam mit Euch ins neue Jahr zu starten und wünschen Euch und Euren Liebsten für 2020 alles Gute, Glück und Gesundheit. Wir hoffen sehr, dass dieses Jahr endlich der Grundstein zur Klima-Kehrtwende gelegt wird.

Ihr möchtet das neue Jahr nicht gleich allzu dramatisch beginnen? Dann überspringt den nächsten Absatz einfach und steigt bei den guten Neuigkeiten in Absatz II wieder ein! Für alle anderen:

Das Jahr 2019 war das drittwärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor knapp 140 Jahren.

9 der 10 wärmsten Jahre liegen nach dem Jahr 2000. Der Deutsche Wetterdienst meldete in der Jahresbilanz zum Jahreswechsel, dass die Erderwärmung weiter deutlich voranschreitet.

Die übliche jährliche Durchschnittstemperatur in Deutschland liegt bei 8,2° Celsius. Seit 2011 liegt Deutschland jedes Jahr über diesem Wert!  Tim Staeger, Meteorologe im ARD Wetter-Kompetenzzentrum hierzu in der Tagesschau: „Der Erwärmungstrend ist hoch signifikant und hat sich weiter fortgesetzt!“

Die Auswirkungen der Erderwärmung spürt man überall, zum Beispiel auch bei der Pilzzucht Adelhorn: das Substrat, auf dem die Pilze wachsen, wird von Jahr zu Jahr knapper und teurer, die langanhaltenden Wetterphasen  führen zu schlechterer Qualität (viel Nässe führt zu schlechtem Stroh, viel Trockenheit zu weniger Wachstum). Shiitake und Kräuterseitlinge wurden jetzt lieferantenseitig im Preis erhöht. Auf dem Hof Lütjen wurden dieses Jahr erneut so wenig Moormöhren geerntet, dass wir bereits das Saisonende erwarten.

Hier beginnt Absatz II:

Und nun zu den guten Neuigkeiten: die Washington Navel Orangen sind da! Sie sind bereits bei uns auf Lager, einige haben wir natürlich schon zur Probe genascht und (wie jedes Jahr) für gut befunden. 

Die Washington Navel Orangen von der Erzeugergemeinschaft L’Arcobaleno auf Sizilien sind jedes Jahr mit Abstand die beliebtesten Orangen. Seit 1993 wirtschaften die Bauern von L’Arcobaleno (italienisch „Regenbogen“) nach den strengen Bio-Richtlinien.  Das gute, warme Klima, wenig Feuchtigkeit und viel Wind rund um den Berg Sicane sind perfekt für den Bio-Zitrusfruchtanbau geeignet.

Überhaupt erfreuen wir uns momentan einer tollen Auswahl an Zitrusfrüchten. Von altbekannten Klassikern wie Orangen, Zitronen, Limetten, Grapefruits und Clementinen

über Bitterorangen und Bergamotten für Marmelade und Tee bis hin zu köstlichen Snacks wie Kum- oder Limequats ist wirklich für jeden etwas dabei. Während die kleinen Kumquats eine richtig schöne, süße Erfrischung sind, gehören Limequats eher in die Kategorie: „sauer macht lustig“!

Und das können wir doch jedes Jahr wieder gut gebrauchen oder?!

Euer Team vom Naturkost Kontor Bremen  

 

 
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Marie Pigors

Betriebsleitung ppa.

Wir sind praktisch rund um die Uhr im Einsatz und liefern mit unseren Kühl-LKWs täglich aus. Unser Abholmarkt ist an sechs Tagen pro Woche geöffnet.

   

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Naturkost Kontor Bremen GmbH
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„Warum sind Salatmischkisten eigentlich teurer als sortenreine?“ werden wir öfters mal gefragt. Ganz einfach: die Mischkisten zu packen kostet viel mehr Zeit und Aufwand. Jeder Salat steht sortenrein in seinem eigenen Tunnel. Wenn Paul und Fabien Pampalone die Salatmischkisten packen, mit deren Belieferung sie diese Woche starten,  müssen sie mit den Kisten jeden einzelnen Tunnel ablaufen, anstatt einfach die Salate der Reihe nach abzuernten.

Wie genau Obst und Gemüse eigentlich wächst oder geerntet wird, ist vielen Stadtpflanzen häufig nicht bekannt. Eine tolle Sache ist daher der Rosenkohl am Strunk, den wir im Winter anbieten – er stellt sich zuverlässig als absoluter Hingucker heraus und erinnert Endverbraucher daran, wieviel Arbeit in so einem kleinem Kohlröschen steckt.

Auch wie man eine Frucht am besten isst, ist nicht immer klar. So geht es vielen bei den wunderbaren gelben Maracujas. Diese Vitaminbomben sind um ein vielfaches aromatischer als die lilafarbenen Passionsfrüchte und sie enthalten sehr viel leckeren Fruchtsaft. Am besten schmecken sie, wenn sie schon schön schrumpelig sind und man sie halbiert, etwas braunen Zucker hineinstreut, einfach umrührt und dann Löffel für Löffel genießt.

Textfeld: RosenkohlMangos kennt mittlerweile ja wirklich jeder – selten sieht man aber nach wie vor die kleinen, sehr intensiv schmeckenden Ataulfo Mangos. Schon eher bekannt sind die klassischen Keitt, Tommy Atkins und Palmer Mangos. Wir hatten zu dieser Woche auch noch eine Fuhre Edward bestellt, weil die einfach so großartig schmecken. Leider ist die komplette Lieferung schon bei Ankunft viel zu reif gewesen!

Während wir auf die nächste Partie warten, erfreuen wir uns an den leckeren Äpfeln aus unserer Region. Topaz mit seinem wilden, ursprünglich-intensiven Aroma hat bei uns im Büro mit Abstand die meisten Liebhaber, allerdings dicht gefolgt vom Klassiker Elstar und dem neuen, knackigen Santana. Santana hat bei unseren regionalen Lieferanten nun leider das Saisonende erreicht.

Antares

 
Wir ersetzen mit Ware vom Bodensee in Bioland Qualität. Heinrich zum Felde aus Jork liefert dafür dieses Wochenende Gala und Kanzi, sowie hübsche Nikolausäpfel. Vom Obsthof Schaeper kommen die ersten Braeburn, sowie Apfelboxen Elstar 65+. Der Obsthof Augustin versorgt uns ebenfalls mit Nikolaus Äpfeln und liefert die ersten Antares. Benannt nach dem hellsten Stern im Sternbild Skorpion, überzeugt die Kreuzung aus Elstar und einer französischen Nummernsorte durch ihr festes, knackiges Fruchtfleisch und das ausgeprägte Aroma. Am besten probiert man sich nach und nach durch, denn eins steht fest: „An apple a day keeps the doctor away!

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine fitte Woche.  

Ihr Team vom Naturkost Kontor Bremen

 

Frohe Weihnachten!

 

Liebe Kundinnen und Kunden,

das Jahr neigt sich dem Ende zu, morgen ist Heiligabend. Wir blicken zurück auf 2019.

Unsere Gesellschafter sind natürlich nach wie vor engagierte „Ökos“. Schon seit 1991 stimmen die Gesellschafter die Ausrichtung des Naturkost Kontors in den Versammlungen miteinander ab.

Während Knut Schaeper sich ganz dem NKK-Alltag zugewandt hat, ist Heino Cordes  auf dem besten Weg in den verdienten Vollruhestand. Die Gesellschafter-Versammlungen bei NKK lässt er sich natürlich trotzdem nicht nehmen  - manchmal endet die Versammlung schließlich auch in einer Runde gemeinsamen Kickerns… wer hier gewonnen hat, wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten!

Hermann Meyer-Toms‘ Kullerkartoffeln mit Kräuterquark sind von den BioMarkt-Veranstaltungen nicht mehr wegzudenken, außerdem gibt es eine  eingeschworene Fangemeinde, die sich explizit Hermanns Porree, Schwarzkohl oder Tomaten wünscht. Auf Ernst Röhrs‘ Auehof Reese in Steyerberg ist die Hof-Übergabe an die nächste Generation gerade in vollem Gange. Wir freuen uns sehr, dass ein weiterer der Gründerhöfe des Naturkost Kontors damit die Nachfolge gesichert hat und auch in Zukunft tolle Bio-Produkte liefern wird. Die Übergabe gestaltet sich auf vielen Höfen schwierig. Wer traut sich heute überhaupt noch zu einen kleinbäuerlichen Betrieb zu führen und hat Lust auf diesen 24-Stunden-Job? Es sind nicht viele! Bei Martin Clausen kommt noch erschwerend hinzu, dass eine geplante Autotrasse mitten durch seinen Hof führen soll und der Hof in den nächsten Jahren sehr wahrscheinlich weichen muss.

Grund zur Sorge gibt es 2019 aber nicht nur bei Martin. Noch nie zuvor in der Geschichte des NKK gab es so lange so wenig „Grünes“ aus der Region, weil die Pflanzen wie z.B. Spinat auf den Feldern vertrocknet sind.

Die Rinder auf den Höfen mussten teilweise im Stall bleiben, weil die ausgedorrten Weiden nicht genug Nahrung bieten konnten, im Sommer 2019 gab es weniger Käse, weil die Dürreperiode zu Michknappheit geführt hat. Momentan gibt es keinen Gouda in Demeter Qualität von Hooidammer aufgrund von Milchmangel! 

Fruchtbares Land wird knapper und knapper, weltweit sind ungefähr ein Viertel der Böden degradiert. Jährlich degradieren circa. 7,5 Millionen Hektar Boden! Dieser Prozess wird sich nicht in dem Tempo rückgängig machen lassen, wie es notwendig wäre, Boden bildet sich nämlich unendlich langsam. Für einen Meter Boden braucht es ungefähr ein Jahrtausend!

Allein in Deutschland werden pro Sekunde knapp sechs Quadratmeter Fläche versiegelt, also zu- asphaltiert oder so bebaut, dass kein Wasser mehr in den Boden eindringen kann. Hinzu kommen Agrargifte aus der konventionellen Landwirtschaft und  die fortschreitende Luft- und Umweltverschmutzung.

60% aller niedersächsischen Grundwasserkörper sind wegen zu hoher Nitratgehalte in einem schlechten chemischen Zustand, meldet der OOWV (Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband)!

Jeder siebte deutsche Brunnen liegt über dem erlaubten Nitratwert! Billige Massentierhaltung und konventionelle Hochleistungs-Landwirtschaft zerstören unsere Lebensgrundlage und die Böden für die Zukunft. Heute nutzen wir in Bremen das Grundwasser von vor ca. 50-75 Jahren und die Agrargifte, die damals benutzt wurden, finden sich dank ihrer langen Halbwertszeit noch heute darin. Welche Gifte, die seitdem in die Umwelt gebracht wurden, finden sich dann erst in den nächsten Jahrzehnten in unserem Wasser wieder?!

Wir vom NKK freuen uns daher umso mehr über das wachsende Interesse, das dem Öko-Landbau entgegengebracht wird und über die stetig steigenden Anfragen zur Hofbesichtigung oder Führung im NKK. Mit Hilfe unseres Vereins, des NKK-Bildungsnetzwerk e.V., können wir dem großen Interesse gut nachkommen und freuen uns jedes Mal über große Augen und Aha!-Momente.

Aha!-Momente hatten wir natürlich auch selbst – zum Beispiel bei den zahlreichen Besichtigungen, die wir vom NKK-Team dieses Jahr unternommen haben. Besonders spannend waren dieses Jahr die Besuche auf dem BAUCK Hof und bei der Bio-Fleischerei Bakenhus, sowie der Ausflug zu den Hooidammer Käsewerken in Katwoude.

Auch 2019 hat das Naturkost Kontor wieder diverse Projekte mit Spenden unterstützt, unter anderem die Bremer Bio Brot Box, Blaue Karawane e.V., die Klimazone Bremen-Findorff, die Faire Woche Bremerhaven, den Bremer Sportgipfel, LA STRADA Internationales Festival der Straßenkünste in Bremen und die Timbercoast- Cargo Under Sail GmbH.

Was haben wir sonst noch erlebt? Wir waren viel „draußen“ unterwegs und haben z.B. an den BioMärkten in Bremen und Thedinghausen teilgenommen.  

Es ist immer wieder ganz besonders schön, unsere Kundinnen und Kunden „live“ und in Farbe mit ihren Familien und Freunden zu treffen. Dieses Jahr waren in Bremen auch besonders viele unserer Lieferanten mit von der Partie.

 

Wir möchten uns daher bei Euch allen auf diesem Wege für die tolle Zusammenarbeit, das gute Miteinander und für die zahlreichen schönen Momente des vergangenen Jahres ganz herzlich bedanken.
Wir wünschen Euch und Euren Familien und Freunden schöne Weihnachten, fröhliche und auch besinnliche Stunden und für das neue, hoffentlich fruchtbare Jahr alles Gute, immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel und euch persönlich Glück und Gesundheit.

 

Euer Team vom Naturkost Kontor Bremen

 




 

Aktuelle Information


05. Juli 2019


Aufgrund der anhaltenden Dürre im Juni und Juli 2019 leiden die Landwirte unter steigenden Ernteausfällen. Besonders betroffen sind Spinat, Kohl, Radieschen, Rucola und Brokkoli.


Bereits 2018 haben die Landwirte, bzw der Boden, auf dem die Ernte wachsen und gedeihen soll, extrem unter der Trockenheit gelitten. Allerdings waren dort die Wasserspeicher aus dem verregneten 2017 noch randvoll und man konnte die Felder beregnen. 2018 wurde ein Großteil dieses Wassers benötigt, um überhaupt eine Ernte haben zu können.

 

Nun ist 2019 genauso trocken, wie das Jahr zuvor. Die Temperaturen im Juni haben alle Rekorde gebrochen. Und der Boden ächzt unter der Dürre.

Die Gärtnereien hatten wunderbaren Spinat gepflanzt – da aufgrund des Wassermangels nicht beregnet werden darf und kann, sind nun leider alle Pflanzen vertrocknet und eingegangen.

 

Der Brokkoli auf allen Höfen blüht bei den warmen Temperaturen besonders schnell auf. Es ist kaum Brokkoli verfügbar, wir bekommen kistenweise Kleinstmengen angeliefert. Der Brokkoli schmeckt genauso, wie wenn er grün ist. Er sieht nur einfach etwas vergilbt aus. Brokkoliblüten sind übrigens eine wahre Delikatesse, die sie in französischen Spitzenrestaurants finden können. Hier in Deutschland ist der Kunde jedoch die grünen, festen Köpfe gewohnt.

 

Eine Käferart, die sich von frischen Blättern ernährt, ist der Blattfloh (Psylliodes). Erdflöhe lieben es warm und trocken. Sie fressen am liebsten Kreuzblütler, wie zum Beispiel Kohl, Kapuzinerkresse, Radies, Raps oder Rucola (Rauke). Die Blattkäfer fressen Löcher in die Blätter und das ganz besonders bei Trockenheit. Bio-Landwirte nutzen keine Insektizide und keine Umweltgifte zur Schädlingsbekämpfung. Infolgedessen hat sich der Erdfloh ausgiebig an „unserem“ Rucola gütlich getan und die Rucola-Blätter weisen Löcher auf. Dem Aroma und der Frische tut das aber keinen Abbruch.

 

Wir hoffen inständig auf anhaltenden Regen und wünschen Ihnen ein schönes Wochenende.

 

Ihr Team vom Naturkost Kontor Bremen

 

 
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