Wocheninfo KW 15

(5. bis 11. April 2020)

 

 

Im Wochenangebot:


Conference i.U. von der Kooperative Nautilus (EG-Bio) aus Holland

Gurken vom Hof Poldervaart (Demeter) aus Holland

Porree von Prince de Bretagne (EG) aus Frankreich

 

Angebot solange der Vorrat reicht – Änderungen vorbehalten

 

Marktübersicht:

 

Im Obst- und Gemüsebereich ist die Versorgungslage sehr gut, wir sind dank unserer wunderbaren Lieferanten und Lieferantinnen bisher bestens versorgt.

 

Heute Abend liefert Florian Meyer den ersten Spargel. Hanna Schütte, die uns lange Jahre mit Demeter Spargel und Erdbeeren versorgt hat, ist in Rente gegangen und Florian hat ihre Flächen übernommen. Der Spargel kommt in Demeter Qualität.

Die frostigen Nächte der letzten Tage haben die Ernte beim Rhabarber verzögert. Johann Lütjen aus Verlüßmoor rechnet mit den ersten Stangen frühestens in der Woche nach Ostern. Wir bekommen vorher die ersten Kisten voraussichtlich zum Anfang/Mitte der nächsten Woche vom Naturgut Hörnle westlich von Freiburg im Breisgau. Ihr werdet auch ständig gefragt, ob es sich um „Himbeer-Rhabarber“ handelt? Die Sorte, mit der wir starten, heißt  „Frambozen Rood“, also holländisch für Himbeer-Rot.

Sonntag erntet Martin Clausen den ersten grünen Eichblattsalat.

Beim Obsthof Augustin geht der Elstar zu Ende. Neu kommt endlich Mitte nächster Woche der Natyra aus den Langzeitlagern. Bis dahin haben wir ihn weiterhin vom Obsthof zum Felde.

Die letzten Tage waren bei den Obstbauern vor allem dadurch geprägt, die neuen, jungen Knospen für die nächste Ernte gegen den starken Frost zu schützen.

Wie letzte Woche hier gezeigt, wird das im Alten Land mit dem Wasser der Elbe in Form von Frostschutzberegnung gema cht, in Süddeutschland stellt Familie Schindler große Kerzen überall zwischen den Bäumen auf.

 

 

Familie Poldervaart hat nun so viele Gurken in bester Demeter Qualität, dass wir sie ins Wochenangebot nehmen können. Auberginen vom Hof Nordermeer ersetzen nach und nach die spanische Ware.

 

Die Preise für Süd-Ware stabilisieren sich, sind jedoch immer noch hoch.

Dadurch, dass die LKW leer zurück nach Südeuropa fahren müssen, waren die Frachtkosten enorm angestiegen.

 

Backmischungen BAUCK: momentan fast komplett auf Lager (Wunderbrod, Kuchenteigmischungen, Schwarzbrot und vieles mehr)

Eier: Die Situation ist angespannt. Es sind aber weiterhin kleine Mengen verfügbar, wenn auch vielleicht nicht in der gewünschten Größe, Abpackung oder Zertifizierung.

Fleisch: für diese Grillsaison müssen wir leider auf die leckeren marinierten Hähnchenbrustvarianten vom Bauckhof verzichten. Die Nachfrage nach Hähnchenbrust ist konstant hoch und führt bisweilen zu deutlichen Kürzungen bei unseren Bestellmengen. 

Umso mehr freuen wir uns über die wunderbaren marinierten Nackensteaks vom Bauckhof und von Bakenhus, die ab sofort wieder lieferbar sind.

Getränke: Keine nennenswerten Einschränkungen. Vereinzelt gibt es Rohstoffengpässe bei wenigen Produkten.

Hefe: ist ausverkauft

Isana/Bio Verde: Es gibt wieder den Nordatlantik Lachs, allerdings erst zur Auslieferung am Samstag, leider etwas knapp vor Ostern. Irischer Lachs ist weiterhin nicht lieferbar

Käse: es sind keine nennenswerten Engpässe zu erwarten, lediglich der Brie de Meaux ist nicht in ausreichender Menge verfügbar. Wir haben eine geringe Menge am Lager und hoffen, am Dienstag nochmal Ware zu bekommen.

Konserven: keine dramatischen Einschränkungen

Lauretana Wasser: Voraussichtlich (aber nicht verbindlich) ab Mitte KW 15 wieder verfügbar

Milch: Die Versorgung ist gut. Aufgrund der enormen Schwankungen im Abverkauf kann es aber kurzfristig zu Engpässen kommen

Molkereiprodukte: Schrozberg liefert wieder Creme Fraîche im Glas, Buttermilch ist weder von Schrozberg noch von der Gläsernen Molkerei geliefert worden. Wann neue Ware eintrifft ist noch offen. Butter von der Hamfelder Hofmolkerei und von BGL bleibt knapp.

Mehl: Die Lage hat sich etwas entspannt, allerdings sind stark nachgefragte Typen vor allem als 1 kg Abpackung noch nicht wieder in der gewünschten Menge lieferbar. Weizen und Roggen wurden nicht geliefert. Als Alternative können wir Weizenmehl Typ 550 in 3 kg-Eimern (801538) anbieten.

Auf Lager sind momentan folgende Sorten: Dinkelmehl 630, 1050, Vollkorn, Teffmehl, Buchweizenvollkornmehl, Reismehl, Kartoffelmehl.

Müsli: alles wieder da!

Söbbeke: Saure Sahne, Creme Fraîche sind wieder verfügbar. Quark bleibt knapp!

Tofu: Die Ware von Taifun bleibt weiterhin knapp. Räuchertofu ist ausreichend vorhanden, Tofu natur kommt in reduzierter Menge, ebenso die Grillknacker. Pizza Pizza Bratfilets sind weiterhin nicht verfügbar

Toilettenpapier: ist wieder in geringer Menge verfügbar.

Trockenware: Nudeln in 5 kg- Gebinden sind in vielen Sorten gut verfügbar. Der Flocken-Bestand entspannt sich langsam, Zartblatt-Haferflocken und 6-Korn-Flocken fehlen allerdings weiterhin. Aufstriche sind gut verfügbar. Getreide und Reis  entspannt sich langsam, hier sind viele Sorten wieder verfügbar.

Wir wünschen euch allen weiterhin gute Nerven und nette Kundinnen und Kunden.

Euer Team vom Naturkost Kontor Bremen

 
Wir stellen Ihnen vor:   
   

Lisa Wietfeld

Verkauf

Wir sind praktisch rund um die Uhr im Einsatz und liefern mit unseren Kühl-LKWs täglich aus. Unser Abholmarkt ist an sechs Tagen pro Woche geöffnet.

   

Kontakt:

 

Naturkost Kontor Bremen GmbH
im Frischezentrum
(Großmarkt Bremen)
Spezialitätenhalle Tor 14
Am Waller Freihafen 1
28217 Bremen

Tel:     0421 53797-70
Fax:    0421 53797-99
eMail: info@naturkost-kontor.de

 

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Wocheninfo KW 14

(29.März bis 04. April 2020)

 

 

Im Wochenangebot:


in Kalenderwoche 14 verzichten wir auf das Wochenangebot


 

Marktübersicht:


Ein Überblick:

Äpfel: Alles da, ausreichend und gut vorhanden. Die Sortier- und Abpackkapazitäten auf den Höfen sind allerdings vollkommen überlastet. In einem Kraftakt wurde auf dem Obsthof Augustin dennoch schnell noch die Beregnung für die Äpfel gebaut – zum Glück, denn so haben die Äpfel die frostigen Nächte gut überstanden. Bild rechts: beregnete Bäume nach einer Frostnacht auf Hof Augustin.

 

 

Hier kann man den Unterschied zu konventionellem Apfelanbau wunderbar erkennen! Im konventionellen Anbau wird  alles, was neben den Bäumen noch so wächst, einfach mit Round Up (Glyphosat) billig und ohne viel Arbeit totgespritzt. Im Bio-Anbau wird es aufwändig mechanisch weggehackt. Wenn Round Up ausgebracht wird, verwelkt das „Unkraut“ und liegt dann tot und gelb neben den Bäumen – siehe Foto links.

So kann man jetzt bei ausgedehnten einsamen Spaziergängen wunderbar prüfen, welcher Bauer sich die Arbeit mit Spritzen leicht macht – und welcher nachhaltig und umweltbewusst arbeitet und mit Herz, Hand und Hacke arbeitet.

Bananen: die Mengen sind noch unregelmäßig, allerdings wurden uns unsere Vorbestellmengen bis jetzt zugesagt.

Birnen: Wir bekommen weiterhin Conference und Xenia aus den Niederlanden. Bei Bedarf können wir auch weiter Abate Fetel und Williams aus Argentinien beziehen.

Brokkoli: ist weiterhin sehr knapp. Wir wechseln zwischen Italien und Spanien, je nachdem, wo es gerade Ware gibt.

Champignons: Die Lage ist weiterhin angespannt. Der Pilzhof tut alles, um die bestellten Mengen zu liefern. Allerdings bleibt die Versorgung unregelmäßig.

Chicoree: Die Gärtnerei Kalkriese konnte uns zum Glück aushelfen. Der letzte Satz wird gerade geerntet. Je nach Ernteausfall wird wieder Ware für uns zurückgehalten. Beim Rosenhof werden weiterhin sehr knappe Mengen geerntet.

Eier: Die Situation ist sehr angespannt. Es sind immer Eier verfügbar, wenn auch vielleicht nicht in der gewünschten Größe, Abpackung oder Zertifizierung.

Ostereier: Bunte, gekochte Ostereier sind am Lager.

Feldsalat: Martin Clausen muss eine kleine Pause einlegen. Dafür hat die Gärtnerei Sannmann gute aber auch begrenzte Mengen zum Abernten.

Getränke: Keine nennenswerten Einschränkungen. Vereinzelt gibt es Rohstoffengpässe bei wenigen Produkten.

Hefe: ist ausverkauft

Isana/Bio Verde: Lachs gibt es mit Glück wieder zu Ostern, sicher ist es allerdings noch nicht.

Käse: es sind keine nennenswerten Engpässe zu erwarten

Kartoffeln: Gunda und Laura sind vorbei. Der Rest ist noch gut vorhanden.

Konserven: keine dramatischen Einschränkungen

Kohl: beim regionalen Rot- und Weißkohl ist das Saisonende erreicht, wir beziehen Ware aus NL.

Kräuter: Die Gärtnerei Sannmann beginnt ihren ersten eigenen Koriander zu ernten. Petersilie glatt bekommen wir weiterhin über Italien. Sannmann erntet ab der KW 17 ihre erste eigene Petersilie.

Kürbis: die regionale Saison ist vorbei. Wir beziehen vorübergehend Ware aus Ägypten.

Lauretana Wasser: Voraussichtlich (aber nicht verbindlich) ab Mitte KW 15 wieder verfügbar

Milch: wir haben sehr viel überschüssige Milch vom Demeter Hof Lütjen. Erst haben wir überlegt, ob immer nur der Kunde Toilettenpapier bekommt, der auch Lütjen Milch kauft. Da wir davon abgesehen haben, freuen wir uns über Bestellungen der Lütjen Milch und bieten sie zum Angebotspreis an

Molkereiprodukte: Quark und Ziegenprodukte von Andechser sind weiterhin knapp oder nicht lieferbar.

Mehl: Wir sind bis auf einige sehr spezielle Sorten abverkauft. 1 kg-Ware aller gelisteten Sorten sind bestellt, aber noch nicht zugesagt. Großgebinde (25 kg) sind noch in geringen Mengen verfügbar. Zu Montag haben wir ein kleines Kontingent Weizenmehl 550 in 3 kg-Eimern (801538) am Lager.

Möhren: kommen weiterhin von Allers und Röhrs. Die Mengen sollten noch bis nach Ostern reichen. Orangen: wir können unbegrenzte Mengen der Sorte Lane Late aus Spanien beziehen.

Paprika: der Preis ist deutlich angestiegen. Ware in rot, gelb und grün aus Spanien, Israel und den Niederlanden ist in guter Qualität verfügbar.

Porree: Regionale Ware bekommen wir wieder in größeren Mengen. Allers, Meyer-Toms, Grummersort und Ehlers können liefern.

Preise: Die LKW, die uns die Ware aus der Ferne liefern, haben auf dem Rückweg keine Fracht mehr, weil die Firmen und Fabriken überwiegend stillgelegt sind und Corona-Pause machen. Die LKW fahren daher leer zurück in den Süden und bringen die nächste Ladung wieder hoch zu uns. Diese unbezahlten Leerfahrten werden der Obst- und Gemüse-Fracht draufgeschlagen. Wir zahlen pro Palette zwischen 56,-€ und 76,-€ mehr. Die Preise ziehen an.

Rucola:  kommt in guten Mengen von Martin Clausen.

Salat: die ersten süddeutschen Salate können geerntet werden, allerdings vorerst nur grüner, roter ist gerade sehr knapp, da in Frankreich die Salatsaison vorbei ist. Wir bekommen aber noch eine Palette Batavia rot aus Italien rein. Martin Clausen erntet die ersten grünen Salate am ersten Aprilwochenende.

Sellerie: ist regional noch in sehr guten Mengen verfügbar

Söbbeke: Der Quark soll jetzt  am Wochenende wieder geliefert werden, Saure Sahne erst am 4.4.

Spinat: kommt in sehr guten Mengen und bester Qualität von Martin Clausen

Tofu: Die Ware von Taifun bleibt weiterhin knapp. Wir haben noch  keine Info, was am Sonntag geliefert wird.

Toilettenpapier: ist noch verfügbar. Wir behalten uns Mengenkürzungen vor.

Trockenware: Nudeln in 5 kg- Gebinden sind in vielen Sorten gut verfügbar. Der Flocken-Bestand entspannt sich langsam. Aufstriche sind gut verfügbar. Getreide und Reis entspannt sich langsam, hier sind viele Sorten wieder verfügbar.

Zwiebeln: bis Ostern bekommen wir noch Ware von Ernst Röhrs, danach geht es mit NL-Ware weiter

Zitronen: sind ausreichend auf Lager

Zucchini: bekommen wir weiterhin aus Spanien von Vicasol.

 

Bei Fragen stehen wir euch jederzeit gerne zur Verfügung. Bleibt fit!

Euer Team vom Naturkost Kontor Bremen

 

 
Wir stellen Ihnen vor:   
   

Lisa Wietfeld

Verkauf

Wir sind praktisch rund um die Uhr im Einsatz und liefern mit unseren Kühl-LKWs täglich aus. Unser Abholmarkt ist an sechs Tagen pro Woche geöffnet.

   

Kontakt:

 

Naturkost Kontor Bremen GmbH
im Frischezentrum
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Wocheninfo KW 13

(22. März bis 28. März 2020)

 

 

Im Wochenangebot:


In Kalenderwoche 13 verzichten wir auf das Wochenangebot.

Die Situation ist durch Corona einfach zu unvorhersehbar.

Abgesehen davon sind wir dankbar für jede Ware, die wir bekommen und werden uns hüten, beim Lieferanten noch Angebotspreise zu vereinbaren.

 

Angebot solange der Vorrat reicht – Änderungen vorbehalten

 

Marktübersicht:


Würden wir das ganze Jahr nur auf Billig-Bio von sonstwoher setzen, sähen wir jetzt ganz schön alt aus. Die Nachfrage im Bereich Obst und Gemüse ist explodiert, wir sind aber dank unserer guten Lieferantenbeziehungen auch weiterhin gut versorgt.

Das größte Problem sind für uns momentan die langwierigen Kontrollstaus an den Grenzen.

Regionale Ware zum Beispiel von unseren Gesellschaftern ist daher einfacher zu beschaffen als internationale: unser Fahrer Alexander ist gestern einfach nochmal zu Ernst Röhrs (Auehof Reese) gefahren, um Zwiebeln, rote Bete und Möhrennachschub zu besorgen.

Ein Überblick – soweit möglich:

Äpfel: Die Apfelhöfe arbeiten rund um die Uhr. Die Packstationen sind an den Grenzen ihrer Kapazität. Wir haben nächste Woche einen kompletten sortenreinen Sattelzug Elstar von Augustin bestellt (33 Paletten). Das ist absoluter Rekord – wieviel wir davon bekommen sehen wir erst, wenn sie da sind.

Bananen: bisher keine Schwierigkeiten angekündigt. Solange die Schiffe anlanden dürfen, kommt Ware rein, es kann jedoch an einzelnen Tagen knapp werden, Farbe ist dann eher grünlich.

Birnen: Holland versorgt uns im Moment sehr gut. Aber wir mussten die Import-Birnen schon dazu nehmen, damit es nicht knapp wird.

Brokkoli: die Bauern von Principe die Puglia rechnen normalerweise damit, dass sie pro Woche 5 Paletten Brokkoli ernten und verkaufen. Jetzt ist schon die Ernte, die für übernächste Woche gedacht war bereits abgeerntet. Bis ein neuer Satz erntereif ist, kann es noch etwas dauern. Falls überhaupt Brokkoli bei uns ankommt, wird der Preis deutlich steigen.

Champignons: braune Champignons wachsen langsamer als weiße. Da die Champignons nichts von Corona wissen, ist das auch dieser Tage nicht anders. Wir haben ersatzweise jetzt auch weiße Champignons im Angebot.

Chicoree: bleibt knapp, aus der Region kommen kaum Mengen nach, Holland hat noch keinen.

Dehlwes: wechselt in der Saisonsorte ab sofort von Pflaume-Zimt auf Pfirsich-Maracuja.

Eier: die Hühner geben ihr Bestes! Wir bekommen Zwischenlieferungen und stehen mit unseren Lieferanten in stetigem Austausch. Die ganze Bandbreite unserer Auswahl steht nicht permanent zur Verfügung, aber es kommen täglich frische Eier ins NKK.

Feldsalat: Unser Gesellschafter Martin Clausen (Gärtnerhof Sandhausen) und Gärtnerei Sannmann können gute Mengen ernten

Getränke: zurzeit gibt es nur vereinzelte Engpässe. Getränke kommen oft nur einmal pro Woche ins NKK. Zur besseren Planung würden uns rechtzeitige Vorbestellungen von größeren Mengen helfen die Bestände aufs notwendige Maß aufzustocken. In naher Zukunft werden wahrscheinlich die Produkte knapp werden, deren Rohstoffe gerade an den Grenzen festhängen, wie zurzeit z.B. Getränke mit Blutorangen bei Voelkel

Hefe: ist momentan fast ausverkauft.

Käse: Stand heute nur bei Butendieker Frischkäse aufgrund der enormen Nachfrage Fehlmengen

Kartoffeln: Laura von Meyer-Toms ist aus, wir bekommen noch etwas Ware vom LohmannsHof. Linda, Belana und Gunda sind noch gut verfügbar. Beim Hof Lütjen ist das Saisonende so gut wie erreicht, wir machen mit Demeter-Ware von Hof Walletal weiter

Kräuter: sind von der Gärtnerei Sannmann voraussichtlich ausreichend verfügbar

Lauretana Wasser: ist nicht lieferbar. Es kommt auch voraussichtlich kein Nachschub rein. Landpark Wasser aus Nordrhein-Westfalen ist auf Lager!

Milch: Zur Sicherheit haben wir bei der Ammerländer Molkerei H-Milch bestellt, Art.Nr.400032 H-Milch 3,8%, Art.Nr. 400033 H-Milch 1,5%, jeweils 10 x 1 l. Es gibt bereits Kürzungen bei der H-Milch von BGL und Söbbeke

Molkereiprodukte: Einzelne Artikel sind zwischenzeitlich ausverkauft. Die Molkereien arbeiten mit Hochdruck, die Anlieferung kann sich jedoch verzögern. Gerade ist der Quark von Söbbeke betroffen, Alternativen von BGL stehen zur Verfügung.

Lieferverzögerungen sind möglich

Mehl: 25 kg sind noch auf Lager, Kleinpakete sind bis auf Exoten wie Teff- oder Buchweizenmehl ausverkauft

Möhren: Jan Schütt ist ausverkauft. Wir beziehen gewaschene Möhren vom Auehof Reese und von Ernst-Adolf Allers. Moormöhren kommen noch ca. 4 Wochen von Christiansen

NKK Online Shop: shop.nkk-hb.de Wir wissen, dass er nicht der modernste aller Shops ist  und manchmal seine Tücken hat, aber er ist 24h am Tag 7 Tage die Woche erreichbar.

Porree: regional bekommen wir weiterhin von Meyer-Toms und Allers kleine Mengen rein, die Hauptmengen kommen aus der Bretagne.

Preise: wir rechnen mit einem allgemeinen Preisanstieg. Die LKW, die uns die Ware aus der Ferne liefern, haben auf dem Rückweg keine Fracht mehr, weil die Firmen und Fabriken überwiegend stillgelegt sind und Corona-Pause machen müssen. Die LKW fahren daher leer zurück in den Süden und bringen die nächste Ladung wieder hoch zu uns. Diese unbezahlten Leerfahrten werden der Obst- und Gemüse-Fracht draufgeschlagen.

Rucola: Martin Clausen erntet die ersten Mengen

Salat: Rote Salate sind sehr knapp. Grünen Batavia und Eichblatt bekommen wir noch in ausreichenden Mengen aus Italien und dem Languedoc in Frankreich. Mischkisten gibt es vorerst nicht mehr. Endivie kommt genug nach.

Söbbeke: Die neuen Saisonsorten Rhabarber Vanille und Maracuja sollen ab Samstag,21.03.2020 verfügbar sein. Die Wintersorten sind bis auf kleine Restbestände ausverkauft. Noch kommt die Ware pünktlich an, garantieren können wir natürlich nichts

Tofu: Mengenkürzungen bei Tofu natur von Taifun

Toilettenpapier: Das Toilettenpapier ist – auch bei uns –  jetzt ausverkauft. Wir erwarten gegen Ende der Woche aber noch eine Nachschub-Lieferung.

Trockenware: Es gibt lieferantenseitig massive Kürzungen und Streichungen bei wichtigen Produkten wie Reis, Mehlen, Broten und Brot-Backmischungen und Getreide-Flocken. Wir bemühen uns die entstandenen Lücken zeitnah zu füllen.

Zwiebeln: sollen noch ca. 4 Wochen reichen, dann kaufen wir in Holland und Spanien dazu.

Zitrusfrüchte: Die Ernte der Lane Late Orangen auf den Höfen der Kooperative Cambayas ist auf dem Höhepunkt. Es gibt ausreichend Ware.

Die Sorte Fino bei den Zitronen neigt sich dagegen dem Ende zu, hier wird ein Sortenwechsel zu Verna stattfinden. Die Versorgung ist aber gut.

Wir tun was wir können, um unsere Stammkunden zu versorgen.

Unser Lager packt mit voller Besetzung von morgens bis abends eure Aufträge.

Es wird rund um die Uhr Ware angeliefert. Sobald die LKW angedockt haben, packen wir die fehlende Ware auf die bereits gepackten Rollwagen nach. Für Nachkontrollen bleibt keine Zeit mehr.

Wir hoffen, dass wir alle gemeinsam gut durchkommen und wünschen euch eine schöne Woche!

Bei Fragen stehen wir euch jederzeit gerne zur Verfügung. Bleibt fit!

Euer Team vom Naturkost Kontor Bremen

 
Wir stellen Ihnen vor:   
   

Lisa Wietfeld

Verkauf

Wir sind praktisch rund um die Uhr im Einsatz und liefern mit unseren Kühl-LKWs täglich aus. Unser Abholmarkt ist an sechs Tagen pro Woche geöffnet.

   

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Naturkost Kontor Bremen GmbH
im Frischezentrum
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Spezialitätenhalle Tor 14
Am Waller Freihafen 1
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Frohe Weihnachten!

 

Liebe Kundinnen und Kunden,

das Jahr neigt sich dem Ende zu, morgen ist Heiligabend. Wir blicken zurück auf 2019.

Unsere Gesellschafter sind natürlich nach wie vor engagierte „Ökos“. Schon seit 1991 stimmen die Gesellschafter die Ausrichtung des Naturkost Kontors in den Versammlungen miteinander ab.

Während Knut Schaeper sich ganz dem NKK-Alltag zugewandt hat, ist Heino Cordes  auf dem besten Weg in den verdienten Vollruhestand. Die Gesellschafter-Versammlungen bei NKK lässt er sich natürlich trotzdem nicht nehmen  - manchmal endet die Versammlung schließlich auch in einer Runde gemeinsamen Kickerns… wer hier gewonnen hat, wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten!

Hermann Meyer-Toms‘ Kullerkartoffeln mit Kräuterquark sind von den BioMarkt-Veranstaltungen nicht mehr wegzudenken, außerdem gibt es eine  eingeschworene Fangemeinde, die sich explizit Hermanns Porree, Schwarzkohl oder Tomaten wünscht. Auf Ernst Röhrs‘ Auehof Reese in Steyerberg ist die Hof-Übergabe an die nächste Generation gerade in vollem Gange. Wir freuen uns sehr, dass ein weiterer der Gründerhöfe des Naturkost Kontors damit die Nachfolge gesichert hat und auch in Zukunft tolle Bio-Produkte liefern wird. Die Übergabe gestaltet sich auf vielen Höfen schwierig. Wer traut sich heute überhaupt noch zu einen kleinbäuerlichen Betrieb zu führen und hat Lust auf diesen 24-Stunden-Job? Es sind nicht viele! Bei Martin Clausen kommt noch erschwerend hinzu, dass eine geplante Autotrasse mitten durch seinen Hof führen soll und der Hof in den nächsten Jahren sehr wahrscheinlich weichen muss.

Grund zur Sorge gibt es 2019 aber nicht nur bei Martin. Noch nie zuvor in der Geschichte des NKK gab es so lange so wenig „Grünes“ aus der Region, weil die Pflanzen wie z.B. Spinat auf den Feldern vertrocknet sind.

Die Rinder auf den Höfen mussten teilweise im Stall bleiben, weil die ausgedorrten Weiden nicht genug Nahrung bieten konnten, im Sommer 2019 gab es weniger Käse, weil die Dürreperiode zu Michknappheit geführt hat. Momentan gibt es keinen Gouda in Demeter Qualität von Hooidammer aufgrund von Milchmangel! 

Fruchtbares Land wird knapper und knapper, weltweit sind ungefähr ein Viertel der Böden degradiert. Jährlich degradieren circa. 7,5 Millionen Hektar Boden! Dieser Prozess wird sich nicht in dem Tempo rückgängig machen lassen, wie es notwendig wäre, Boden bildet sich nämlich unendlich langsam. Für einen Meter Boden braucht es ungefähr ein Jahrtausend!

Allein in Deutschland werden pro Sekunde knapp sechs Quadratmeter Fläche versiegelt, also zu- asphaltiert oder so bebaut, dass kein Wasser mehr in den Boden eindringen kann. Hinzu kommen Agrargifte aus der konventionellen Landwirtschaft und  die fortschreitende Luft- und Umweltverschmutzung.

60% aller niedersächsischen Grundwasserkörper sind wegen zu hoher Nitratgehalte in einem schlechten chemischen Zustand, meldet der OOWV (Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband)!

Jeder siebte deutsche Brunnen liegt über dem erlaubten Nitratwert! Billige Massentierhaltung und konventionelle Hochleistungs-Landwirtschaft zerstören unsere Lebensgrundlage und die Böden für die Zukunft. Heute nutzen wir in Bremen das Grundwasser von vor ca. 50-75 Jahren und die Agrargifte, die damals benutzt wurden, finden sich dank ihrer langen Halbwertszeit noch heute darin. Welche Gifte, die seitdem in die Umwelt gebracht wurden, finden sich dann erst in den nächsten Jahrzehnten in unserem Wasser wieder?!

Wir vom NKK freuen uns daher umso mehr über das wachsende Interesse, das dem Öko-Landbau entgegengebracht wird und über die stetig steigenden Anfragen zur Hofbesichtigung oder Führung im NKK. Mit Hilfe unseres Vereins, des NKK-Bildungsnetzwerk e.V., können wir dem großen Interesse gut nachkommen und freuen uns jedes Mal über große Augen und Aha!-Momente.

Aha!-Momente hatten wir natürlich auch selbst – zum Beispiel bei den zahlreichen Besichtigungen, die wir vom NKK-Team dieses Jahr unternommen haben. Besonders spannend waren dieses Jahr die Besuche auf dem BAUCK Hof und bei der Bio-Fleischerei Bakenhus, sowie der Ausflug zu den Hooidammer Käsewerken in Katwoude.

Auch 2019 hat das Naturkost Kontor wieder diverse Projekte mit Spenden unterstützt, unter anderem die Bremer Bio Brot Box, Blaue Karawane e.V., die Klimazone Bremen-Findorff, die Faire Woche Bremerhaven, den Bremer Sportgipfel, LA STRADA Internationales Festival der Straßenkünste in Bremen und die Timbercoast- Cargo Under Sail GmbH.

Was haben wir sonst noch erlebt? Wir waren viel „draußen“ unterwegs und haben z.B. an den BioMärkten in Bremen und Thedinghausen teilgenommen.  

Es ist immer wieder ganz besonders schön, unsere Kundinnen und Kunden „live“ und in Farbe mit ihren Familien und Freunden zu treffen. Dieses Jahr waren in Bremen auch besonders viele unserer Lieferanten mit von der Partie.

 

Wir möchten uns daher bei Euch allen auf diesem Wege für die tolle Zusammenarbeit, das gute Miteinander und für die zahlreichen schönen Momente des vergangenen Jahres ganz herzlich bedanken.
Wir wünschen Euch und Euren Familien und Freunden schöne Weihnachten, fröhliche und auch besinnliche Stunden und für das neue, hoffentlich fruchtbare Jahr alles Gute, immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel und euch persönlich Glück und Gesundheit.

 

Euer Team vom Naturkost Kontor Bremen